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Drittes Kapitel.
Bolkserziehung.
Regierungen bedürfen der Kraft, um sich der Et-wa lt t h ä ti g k e i t überheben zu können.— Zustandunserer Volkserziehung. — Bericht an Lord Broug-hams Konnte. — Oie Armen um manche Schu-len betrogen. — Aus andern verstoßen. — Ehma-lige Bolkserziehung in England. — Warum inVerfall gcrathen. — Fortschritte der Sonntag- undLancaster-Schulen. — Wohlthätiger Eifer der Geist-lichkeit. — Religion den Armen nothwendig. —Ein größerer Theil des Volks, als man glaubt, wirdunterrichtet; aber wie unterrichtet? — Nachwei-sung birrüber. — Sachsen-Weimarische Schulbücher.—Vergleichung mit dem Bolksunterricht in Preußen.
Ich werde mich in keine allgemeine Beweise fürden Vortheil des Volksunterrichtes einlassen; ichnehme diesen Vorthcil als zugestanden an. MeinerAnsicht nach wurde die Nothwendigkeit des Unter-richts schon vor vielen Jahrhunderten durch folgen-den Ausspruch festgesezt: „DaS Böse können wirselbst lernen; für Tugend nnd Weisheit bedürfenwir eines Lehrers." *) Wird dieser Gruudsaz be-stritten. so fußt die Sache noch ans einem zweitenPriiieip: „Wir streiten jezt nicht darüber, ob dasVolk unterrichtet werden soll oder nicht — dies ist
') Seueka.