Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
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sen die lezten heiligen Worte unenthüllt, welchedie Beiden auf Erden wechselten.

Als Bane nud der Arzt wieder leis ins Zimmerschlichen, winkte ihnen Trcoylyan zu still zn sein.Sic schläft," flüsterte er,Bst!" Und wirklich warsie abgemattet von den eigenen Empfindungen undeingelullt von dem Glauben, sie habe Dem, bei wel-chem ihr Herz, wie immer, wohnte, Ruhe gegeben, anseiner Brust in Schlaf oder vielleicht in Ohnmachtgesunken.

Wahrend sie hier so schön, so geknikt, so zartlag, verdüsterte sich das Zwielicht zur Dunkelheit,und der erste Ster» brach, wie die Hoffnung derZukunft, über die Finsternis! der Erde herein.

Nichts kam der äufferu Stille gleich! nichtsals Das, was odemlos im Innern lag. Keiner vonder Gruppe regte sich oder sprach, und der über dieSchlummernde gebeugte Trevylyan wandte das Augnie von ihrem Antliz, betrachtete die geöffnetLippen und glaubte er trinke ihren Odem. Ach derOdem wehte nicht mehr! Dom Schlaf war sic ohneeinen Seufzer zum Tod hinübergegangcn: selig, un-endlich selig in solchem Tod! geschmiegt in die Armeungcänderter Liebe, erhellt im lezten Gedanken durchdas Bcwustsein der Unschuld und die Gewisheit deSHimmels!