gen. Jahrhunderte vergehen und lassen die armeHerde, die Masse der Menschen, ewig als die näm-liche znrük — als Holzhauer und Wasserträger.Die Pracht der Fürsten hat ihre Ebbe und Fluth»aber der Landmann verkauft sein Obst dem Fremd-ling in den Ruinen so wolgemuth, als dem Kaiserin seinem Palast."
«Wird es immer so sein ?" fragte der Student.
„Last uns für einen dauernden Ruhm das Ge-gentheil hoffen," erwiederte Trevylyan. „Hätte einVolk jenen Palast erbaut, sein Glanz^wäre,nieerloschen!«
Baue zukte die Achseln und Du—e nahm einePrise.
Der ganze Eindruk jedoch, welchen das Schloßin einiger Entfernung hervorbringt, ist noch nichtsgegen den Standpunkt innerhalb des gewaltigenUmkreises, wo mau die Baukunst aller Jahrhun-derte zu einer mächtigen Trümmer verbunden sieht.Die reichen Farben des Gemäuers, die prunkendenFacaden, jede Art von Bauwesen welches derMensch je für den Krieg oder für die Behaglich-keit erschuf, trist man hier mit dem gemeinsamenAusdruk — der Ruine! Das mittelalterlicheBollwerk, der gähnende Graben, der rauhe Thurm,der prächtige Bogen, die Stärke einer Festungdie Herrlichkeit eines Palastes — Alles zusammenberührt die Seele wie die Geschichte eines unterge«gangene» Reichs in all seinen Epochen,