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Angst vor der Trennung die einst kommen muß!Wenn," fuhr sie nach einer kurzen Panse fort, undein Schatten lagerte sich auf ihr junges Antliz, —„wenn es wahr ist, Albert, daß ich Dich verlassensoll.«
»Es ist nicht möglich — nicht möglich!" riefTrevylyaiswild. »Sei still, sei still, ich flehe darum."
„Sehen Sie," bemerkte Du — c, zu rechter Zeitdas Gespräch der Liebenden unterbrechend, „aufjenem Hügel dort zur Linken ist eine ehmalige Ab-tei zum Znfluchtort des Wahnsinns geworden ")!Sieht er nicht wie ein ruhiger, heiterer Aufenthaltfür die entfesselten, irren Gemüther ans, die ihnbewohnen? Welch Geheimnis; in unserem Mechanis-mus diese seltsamen, verwilderten Fantasien, die andie Stelle unserer festen Vernunft treten! welcheLehre predigen sie unserer menschlichen Schwäche!"
Wirklich verleitet es zu einem dunkeln, eigen-thnmlichen Zug der Gedanken, wenn wir mittenunter diesen lieblichen Gegenden plözlich auf die einsameWohnung Derer stoßen, deren Augen die Naturvielleicht umsonst anlächelt! Oder ist sie fürdieselben ein Blendwerk? Sie seienauf den breiten Rhein mit seinen ruhigen In-seln hinab; geben ihre wilden Täuschungendem Strom etwa einen andern Namen , be-völkern sie die Thäler mit Gestalten wie keine
* > Die Abtei Ebcrbach.
Der Uebersezer.