Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
82
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Ach, es wird uie eine Veranlassung geben,meine Liebe für Dichznrükzurufe»; sie kann nie ab-nehmen."

Was für ein wunderbares Ding ist das Leben!"rief Gertrud;wie unzusammenhängend, wie flüch-tig scheinen alle einzelne Theile desselben. Stehtdiese süße Ruhe von den Mühen, von den gewöhn-lichen Sorgen des Daseins in irgend einer Gemein-schaft mit Deiner bisherigen Deiner künftigenLaufbahn? Du wirst in die grose Welt treten; inwenigen Jahre werden Dir dergleichen Angenblikeder Muße und des stillen Sinnens versagt sein;das handelnde Leben das Du liebst und suchst, istein eifersüchtiger Wirküugskrcis; es gestattet keineAbschweifungen, keine Rast. Solche Momente wer-den Dir dann nur wie ;ene Inseln, jene glänzendenNägel aus dem Band des Rheins, erscheinen:der Strom zögert einen Augenblik vor ihnen undeilt dann in seiner raschen Bahn dahin; sie bringenAbwechselung aber nicht Unterbrechung in den Lausder Finthen."

Du bist schwärmerisch, meine Gertrud, aber DeinGleichmß könnte wahrer sein! Vergleiche diese Userlieber unserem Leben, und den Strom dem einzigenGedanken, der ewig zwischen beiden hinflicst, beidemit unsterblicher Frisch« segnend."

Gertrud lächelte, und als Trevylyans Arm stesofort umschlang neigte sie das schöne Antliz anseine Brust und er bedekte es mit Küssen; ihr aber