Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
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Pagen. Gut so! sie war nicht werth durch dasSshwert zu fallen, das mir umgürtet wurdevon Hildegard.«

Die Sage, theure Gertrud, erzält sofort, Ottohabe, obwol mehrmals durch die rohe Gerichtsver-fassung jener Tage wegen des Templers Tod gefähr-det, der Gefahr jedesmal glüklich getrozt. Noch inder Vergeltungsnacht ergriff ihn eine lange, mitwilden Fantasien verknüpfte Krankheit. Der edleWalter verzieh, vergaß Alles, ausgenommen daßHildegards Liede dem Bruder einst ihre heiligeWeihe gegeben. Er pflegte ihn in der Krankheit,und als er wieder gencfen war Otto ein andererMensch. Er verschwor die Gesellschaft um welcheer sich ehedem bemüht, die Lustbarkeiten die er sonstgeleitet. Die Hallen von Sternfcls standen ödewie diejenigen von Liebenstein. Der einzige Be-gleiter den Otto suchte, war Walter, und Walternahm ihn willig ans. Keinen Gegenstand gab es zwi-schen ihnen zum Bindemittel, denn Einen Gegenstandempfand mindestens Walter zu tief, als daß er jegewagt hätte darüber zu sprechen; gleicüwol bandsie eine seltsame, geheime Sympathie. Wenigstenseinen gemeinschaftlichen Sännerz hatten sie; oftsah man sie zusammen an den einsamen Ufern desRheins oder durch die Wälder wandeln, ohne, wie schien, Wort oder Zeichen gegen einander zuwechseln. Otto sstarb zuerst, noch in der Blüccder Jahre, und Walter war ;ezt gefäditenlos. Um.