Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
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Bruder die Treppe hinab durch das Burgthor.Kaum traute der Pförtner seinen Augen als er diebeiden so lang getrennten Bruder um diese Stundeallein und dem Ansehen nach freundschaftlich miteinander sortgchen sah.

Walter, ans jener Stufe des Gcniütbs ange-langr, wo nichts mehr in grvscs Erstaunen sezt,eilte sehwcigcudcu Tritts dem rasche» Gang desBruders nach. Beide Schlösser stehen, wie Dusiehst, kaum einen Steiuwurf von einander. Nachwenigen Minuten hielt Otto an einem freien Raumauf einer der Terrassen von Sternfels still, zu wel-cher der Mond hell und fest herabschien.Sieh,"sprach er mit schaudriger Stimme,sieh!" UndWalter erblikte aus dem Rasen den Leichnam desTemplers, gebadet in das Blut das noch schnellund warm auS seinem Herzen strömte.

»Höre!« sprach Otto.Er wars, der zuerstmeine Treue gegen Hildegard zum Wanken brachte;er beredete mich um jene nbertiinchte Lügnerin zuwerben. Höre! er der mich also um meine wahreLiebe betrogen, entehrte mich dnrch meine treuloseGattin und so io so indem er zähne-fletschend des Templers tobten Leib wieder und wie-der mit Füßen tratund so sind Hildegard undich gerächt."

Und Dein Weib?" fragte Walter erbar- ^mnngsvvll.

Geflohen geflohen mit einem gemietheten