Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
42
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Der Templer stand auf und vergas; nickt seinSchwert nmzngürten eh er dem Ritter nackfolgte.

Otto führte ihn nach einer der fernsten Terras-sen über' den Rhein.

Tempelritter," sprach er und dielt an:beantworte mir Eine Frage auf Deine Rittcrehre.Wars Dein Schritt, der gestern Abend um dieVesperzeit aus meiner Gemalin Klofet trat?"

Betroffen über eine so plözlicke Frage antwor-tete der listige Templer nur mit wankender Stimme.

Das rothe Blut stieg in Ottos Stirn.Nein,lüge nicht, Herr Ritter; diese Angen haben, Gottsei Dank! meine Schmach nicht gesehen, aber dieseOhren haben durch Andere davon vernommen.«

Während Otto sprach bemerkte des Templersauf den Strom gehefteter BUk einen schnell überden Rhein hinruderndcn Nacken. Die Entfernunggestattete ihm blos die dunkeln Umrisse zweier Men-schen darin wahrznnchmen.Sie hat sich nicht ge-irrt," dachte er.Vielleicht daß dieser Nachen siebereits der Gefahr entführt."

Sich zur ganzen Hohe seiner schlanken Gestalterhebend erwiedcrte er stolz:

Junker Otto von Sternfels, wenn Du Dichhcrabgclassen Deine Dienstmanncn zu befragen, somöge Dir die Antwort auch blos von Diesen kom-men- Um solchen Günstlingen entgegen zu redensprechen Tempelritter keine Bethenrung aus."

Genug!" riefOtto, die Geduld verlierend und