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Dein Schwert in meiner Sache fiele! Otto, ichHab Dir verziehen und Dich und Deine Gattingesegnet. Dn liebtest mich vielleicht einmal; ge-denke wie ich Dich geliebt; — wirf Deine Waffenweg."
Otto blikte auf die verschleierte Gestalt vorihm. Woher hatte die sanfte Hildegard so zu ge-bieten gelernt? Er wandte sich gegen den Bruder;er empfand alle Schmerzen, die er Beiden zugesngt.Das Schwert zu Boden werfend, kniete er zu Hil-degards Fitsten und knste ihr Gewand mit einerAndacht, wie sie nie von einem Beter gegen einen er-habener» Heiligen ansgestrvmt worden ist.
Der Zauber, der auf den Kriegern umher ge-legen, war gebrochen; ein lauter Rufdcs Glükwnnschesund der Freude erscholl. „Und Dn, Walter," fragte-Hildegard, sich zu dem Ort wendend wo noch immerregunglos und stolz Walter stand.
„Hab ich Deinem Willen je widerstrebt?"sprach er sanft, und stekte die Spize seines Schwer-tes in den Boden. „Bist Dn doch, Hildegard,"fugte er mit einem Bük auf seine» knieenden Bru-der hinzu: „bist Du doch bereits besser gerächt,als durch diesen Stahl."
„Das bist Dn ! Das bist Du!" ries Otto und zer-schlug sich die Brust, und langsam und kaum die ihmPlaz machende Menge gewahrend trat Walter ausLen Schranken.
Hildegard sprach nichts mehr; ihr göttlicher