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der Spize einess glänzenden Schar nach Frank-furt.
Der Templer blieb, unter dem Schein einesRükfalls seiner Krankheit, und versprach inKonstaniinopel, wovon er ein so prunkendesGemälde entworfen, mit Otto zusammen zuflößen. Einstweilen wandte er die ganze Machtseiner Annehmlichkeiten zu Tröstung der unglüklichenWaise an. Allein die Kraft ihrer einfachen Liebewar stärker als all siiw Kunstgriffe. Umsonstflüsterte er ihr Zweifel gegen den Geliebten zu:sie wollte nicht auf dieselben Horen; umsonst strömteer mit der weichsten Stimme den Zauber der Schmei-cheleien und Lieder in ihr Ohr: sie wandte sich acht-los hinweg, und nur verlezt durch Artigkeiten, dieso wenig an Otto erinnerten, schloß sie sich in ihrZimmer und schmachtete in Einsamkeit nach Dem,der sie verlassen.
Der Templer hatte sofort eben beschlossen dunk-lere Künste zur Erlangung einer Macht über siezu versuchen, als er glüklicher Weise durch einenAuftrag des Grosmeisters von solcher Wichtigkeit abbe-rufen ward, daß eine in seiner Brust mächtigere Lei-denschaft als die Liebe — der Ehrgeiz — nicht zuwiderstehen vermochte. Er überließ das Schloß sei-ner Einsamkeit, und da Otto mit seinen muntern Ge-fährten sich nicht mehr darin drängte, so konnte fort-an keine Einsamkeit seltener unterbrochen werden.
Bisweilen jedoch gelangten Gerüchte von Wal.