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nicht jede Stimme aus Palästina Hohn in seineSeele schleudern?"
-- „Ja!" rief Otto plözlich und warf sich demVater zu Fußen. »Du vernimmst was mein Brudergethau und Deine greisen Augen weinen Freuden-thräuen. Soll allein ich Dein Alter durch ein rostigSchwert entehren? Nein! erlaub mir wie meinBruder mit de» Krcuzcshelden zu ziehen!"
„Edler Jüngling," bemerkte der Harfner, „ansEuch sprach Herrn Walters Seele; hört ihn, HerrRitter, Hort den edlen Jüngling."
„Des Himmels Stimme ruft laut aus der scini-gen," sagte feierlich der Templer.
„Mein Sohn, ich kann Deinen Eifer nichtschelten," sprach der alte Ritter, indem er ihn mitzitternden Armen aufhob; „aber Hildegard, DeineVerlobte."
Bleich wie eine Bildsäule, ihrem Ohr nicht trau-end als die grausamen Worte des Geliebten es durch-drangen , war die Waise dagcstanden. Sie redetenicht, sie athmete kaum. Sic sank auf ihren Stuhlund starrte auf den Boden, bis mit den Worten desalten Ritters jungfräulicher Stolz und jungfräulicheZärtlichkeit ihr das Bewustsein zurükgaben, und sie«ntgegnete:
„Ich Oheim? soll ich Otto bleiben heissenwenn sein eigner Wunsch ihn forttreibt?"
„Ruhmbedekt wird er zn Euch zurükkchren, ed-les Fräulein," erwiederte der Harfner; aber Otto