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4 (1834)
Entstehung
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rede. So ward denn beschlossen daß die Vermälungnach Ablauf eines Jahrs statt finden solle.

Monate vergingen und gedankenvolle, unmuthigeVerdüsterung sezte sich ans Otto's Stirn. Wenn ermit seinen lustigen Gefährten einen Ausflug »acheiner benachbarten Stadt machte, vernahm er vonnichts als dem Ruhm der Kreuzfahrer, von de»Ehren die den Helden des Kreuzes von den Höfenunter Wegs gezollt würden, von ihren Aben-teuern und dem frischen Geist der diesen Krieg be-seele. Wirklich ließ weder Sänger noch Priester dieSache kalt werden, und der gefeierte Ruf Derer,die in den heiligen Kampf gezogen waren, gereichteder zurükgebliebenen Jugend zugleich, zur ^Nach-eiferung und zum Schmerz.

Und mein Bruder geniest! dieses glühende,glorreiche Leben," sprach der ungeduldige Otto,während ich, dessen Arm eben so stark, dessen Herzeben so kühn ist, hier unter den matten Geschichteneines gebrechlichen Alten und den einfältigen Liederneines verwaisten Mädchens verdumpfe." Sein Herzschalt ihn bei den lezten Worten, aber schon hatteer angefangen Hildegards zarter Liebe überdrüssigzu werden. Vielleicht daß, als länger kein Sieg übereinen Nebenbuler zu gewinnen war, die Aufregungnachließ, oder vielleicht mochte sich sein stolzer Sinn,ungeachtet sein Erfolg in der Liebe glüklichergewesen, als der des Bruders, darüber zergrämeii,