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4 (1834)
Entstehung
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Sorgen und Hoffnungen mir vertrugen. Nichtwahr?

Kannst Du fragen?" antwortete das Mädchen,und Walter der ihr in's Gesicht schaute, bemerktedaß ihre Angen voll Thränen standen, ihn aberdennoch fest anblikten. Da ward ihm klar daßsie ihn nur wie eine Schwester liebe.

Er seufzte und hielt wieder inn.Genug,"hob er endlich an,nun ans Werk. Einst, liebeMnhme, lebte in diesen Bergen ein Ritter derzwei Söhne hatte; und eine Waise, gleich Dir, wohnteebenfalls in seiner Burg. Der ältere Sohn, dochnichts hievon, laß uns keine Worte über ihn ver-schwenden! der jüngere Sohn also liebte dieWaise zärtlich, zärtlicher als man blos eine Ver-wandte liebt, allein eine Abweisung fürchtend bater den Bruder für ihn um das Fräulein zu werben.Hildegard, meine Geschichte ist zu Ende. KannstDu Otto lieben wie er Dich liebt?"

Als er sofort seinen Blik zu Hildegard empor-hob, sah er daß sie heftig zitterte und ihr Gesichtmit Glnth bedekt war.

Sage mir," fuhr er fort, indem er sich er-mannte,ist nicht diese Blume, sein Geschenk, eiaZeichen daß er Deine Gunst besizt?"

Ach Walter, halte mich nicht für undankbardaß ich die Deinige nicht auch trage, aber"

Still!" cntgegnete Walter hastig.Ich bin«ur Dein Bruder, ist nicht Otto mehr als Das?