Druckschrift 
4 (1834)
Entstehung
Seite
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legenen, einsamen Pfad ein, und als sie sich etwasvom Schloß entfernt hatten, ergriff er leis ihreHand.

Weilen wir hier einen Angenblik, geliebteMuhme," sprach er,ich habe Manches auf demHerzen, was ich Dir gern mittheilen möchte."

Was kann Das sein?" erwiederte Hildegard,indem sie sich auf eine Moosbank niederlicßen, zuwelcher der breite Rhein unten heransglänztc:waskann es sein, was mein gütiger Walter von mirzu verlangen hat? Ach! wäre es irgend eine Gunst,irgend Etwas das die arme Hildegard wirklich ge-währen kann; denn immer, von Kindheit ans, bistDu höchst liebreich, höchst freundlich gegen michgewesen. Du, so wurde mir oft gesagt, hast meineersten Schritte geleitet; Du lehrtest meinen kindischenLippen Sprache, und später, wenn der wilde Ottofern in den Wäldern ans der Jagd war, achtetestDu seines Spottes nicht und bliebst zn Hause, da-mit ich nicht allein sein durfte. Ach, könnte ich Dirvergelten."

Walter wandte das Antliz ab; sein Herz warvoll und er bedurfte einiger Momente um Mnthzur 'Antwort zn sammeln.

Holdes Mnhmchen," erwiederte er,das warenglükliche Tage, aber es waren die Tage der Kind-heit. Neue Sorgen und neue Gedanken sind jeztüber uns gekommen. Doch ich bin noch Dein Freund,Hildegard, und Du wirst wie immer Deine jungen