Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
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und braucht nickt mehr von den stürmische» Aus-tritten ferner Städte, als unser Planet sick um dieBewohner entlegener Sterne kümmert. Was alsoist der Tod, als neben der allgemeinen Unbckant-schast unserer Existenz im grosen Weltall noch dasVerschwinden ans ein paar Herzen? Die Wasser-blase zerspringt lautlos in der weiten Wüste derLust.«

Warum vom Tod sprechen?" fragte Trevylyanmit verzerrtem Lächeln:diese sonnigen Bilder soll-ten keine so düstere Vorstellungen Hervorrufen."

Düster," erwiederte Gertrud mechanisch.Jader Tod ist in der That etwas Düsteres, wenn mangeliebt wird !"

Sie verweilten einige Zeit in Niederlahnstein,denn Däne wünschte die Mineralien zu untersuchenwelche die Lab» in den Rhein schwemmt, und dieSonne neigte sich zum Untergang als man die Reisewieder fortsezte. Im langsamen Wcitersahrcn sagteGertrud:Wie traumartig ist eine solche Empfn -dung unseres Daseins, wo jeder Scenenwechsel ohneMühe oder Bewegung von unserer Seite vor unSgebracht wird; und bin ich bei Dir, Geliebter, sokommt mir Alles nicht minder wie ein Traum vor,denn leztcr Zeit Hab ich mehr als je von Dir ge-träumt, und Träume sind ein Theil meines Lebensselbst geworden."

Beim Träumen fällt mir ein", bemerkte Tre-vylyan im Verlauf ihrer Unterhaltung über diesen