Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
82
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Aug wandte sich von ihnen ab, wie von dev düsternSchlußlehre unseres irdischen Daseins.

Auf dem Weg nach Trarbach ward Gertrudabermals von einer jener Ohnmächten befallen, welcheTrevylyan früher so sehr crschrekt hatten. Manhielt ein bis zwei Stunden in einem kleinen Dorfan, die Leidende erholte' sich aber mit so auffallenderSchnelligkeit und bestand so dringend' auf der Wei-terreise,. daß ihre Begleiter, halb gegen den eignenWillen,, die Fahrt fortsezten- Der Vorfall würdegleichwol eine Wolke auf den Wanderzng geworfenhaben, hätte sichs Gertrud nicht zum Geschäft ge-macht, den Eindruk wieder zu verwischen, uud soleicht,,so heiter war ihre Stimmung» daß ihr Bemühen,wenigstens für den Augenblik, gelang.-

Spät am Mittag, kamen sie in Trarbach an.Dieses jezt kleine', bescheidene Städtchen soll derThro n us Barchi der Alten gewesen sein. Vondem Ort, wo die Wanderer hielten, um eine Totalan-schauung von der Stadtzu bekommen,, sahen sie die klei-ne Schenke,. eine ärmlichePrätendentin anfdenThrondes Bacchus, mit' einem roh gearbeiteten Bild derheiligen Jungfrau über der Thür, vor sich. DasGiebeldach,- die eingesunkenen Fenster, die grauenMauern, unterbrochen von rohen Holzbalken, wieman sie bei grmeinerit Häusern auf dem Konti-nent so häuffg trist, boten eine t>übe, uneinladend«Ansicht. Gerad über dem Wirthshaus erhob sichdie Stadtkirche mit ihren gothischeu Fenstern und