Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
56
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liehen Stoß herabsticß und von seiner Beute wichund sich auf das befiederte Haupt Scirors vic-dcrsczte.

Sehet," rief Morvcn mit lauter Stimme,se-het Euer» König."

»Heil, Heil dem König!" jubelte das Volk.Heil dem Erwälten der Sterne."

Da erhob Morven die rechte Hand und derHabicht verließ den Königssohn und sezte sich aufMorvens Schulter.Vogel der Götter," sprach erehrerbietig,bast du nicht eine geheime Botschaftfür mein Ohr?" Da wandte derHabicht den Schna-bel nach Morvens Ohr und Morven beugte seinHaupt demüthiglich.. Und der Habicht blieb beiMorven von diesem Angenblik und wollte sich nichtverscheuchen lassen. Und Morvcn sprach:DieSterne haben mir diesen Vogel gesandt, ans daßwir zur Tageszeit, wenn ich sie nicht sehe, nichtohne einen Berather im Ungemach seien."

So ward Seiror König, und Morven, der SohnOsla's, ward genöthigt durch des Königs WillenOrna zum Weib zu nehmen, und Volk und Obersteehrten Morvcn den Scher vor allen Weisen desStammes.

Eines Tages sprach Morven nachdenklich zusich selbst:Bin ich nicht schon jczt dem Königgleich? ja ist nicht der König mein Diener? Habich ihn nicht über die Häupter seiner Brüder ge-sezt? taug ich deshalb nicht mehr zum Herrscher,