Druckschrift 
3 (1834)
Entstehung
Seite
33
Einzelbild herunterladen
 

den des Himmels, den Wechseln des Monds, demFlng der wandernden Vögel. Durch die Stimmeder Elemente und die manigfache» Geheimnisse dieeinander ans dem Antliz der Welt ewig folgen, aberungelöst bleiben durch das Staunen das keine Ruhehat, die Furcht die glaubt, und die ewige aller Er-fahrung zu Grund liegende Vernunft, welche fürUrsachen eine Wirkung sucht, durch all Dies mitder Vorstellung höherer Mächte erfüllt, kamen sieihrem Wiffeusmangel durch die Vermuthungen ihresAberglaubens zu Hilfe. Aber nichts wüsten sie nonList und übten keinen vorsäzlichcn Trug; sie zitter-ten zu sehr vor den Räthseln, ans welchen ihrGlaube hervorgegangen, um sich ihrer zur Lüge zubedienen. Sie ertheilten Rath nach ihrem beste»Dafürhalten, und so alte, ergraute Menschen hattenie der verwegene Traum durchzukt, ihre Kriegerund Könige durch die Macht der Täuschung zu re-gieren.

Der Sohn Osla's betrat das Gemäuer mitfurchtlosem Schritt und näherte sich dem Ort amobern Ende der Halle, wo die Greise versammeltsaßen.

Ha, niedrig gcborncr Feigling" ries der Ael-teste, in srühern Tagen ein gefeierter Krieger:wagst Du ungemeldct in den geheimen Rath derweisen Männer zu treten? Weist Du nicht, Aus-wurs, daß der Tod hierauf steht ?«

Töktc mich, wenn Du willst," entgegucte Mor-Bulwer's Nomane XXI! ^