Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
109
Einzelbild herunterladen
 

seiner Jugend, den Stolz seiner Mannheit, seinerPlane, seiner Thatkraft, seiner Ehrliche gesezt!

O Gertrud!" rief er,ist es ist es so weit gibt es wirklich keine Hoffnung mehr?"

Und als Gertrud jezt langsam wieder zu sichselbst kam und die Augen gegen Treoylyans Gesichtaufschlug, war die Entlastung so gewaltsam, seine Em-pfindunaen so übermächtig, daß er die Geliebte festan die Brust drnkeud als sollte sie auch der Todnicht ovn ihm reisten, in zukende Thräne» über sieausbrach: nicdt in Thräne» welche das Herz er-leichtern, jvndern in jenen Feuerreqe» des inner»Sturmes; ein Zeichen des wilde» Aufruhrs, deram Nerv seines Daseins rüttelte, keine Linderung.

Zum Bcwnstsein zurnkgckehrt schlang Gertruderstaunt und erschroke» die Arme um seinen Naken,schaute ihm schmerzlich in die Augen und bat ihnzu ihr zu sprechen.

War es meine Krankheit, Du Lieber?" fragtesie, und die Musik ihrer Stimme erregte in ihmblos den Gedanken, wie bald dieselbe ewig für ihnverstummen werde!nein!" fuhr sie schmeichelndfort,es war blos die Hize des Tags! es ist mirjezt bester, ist mir wol. Du darfst wegen meinerkeine Sorge haben." Und mit der Unschuld undZärtlichkeit der kaum zur Jungfrau gereiften Jugendküste sie ihm die brennenden Thräuen von denAugen.

Es war eine Kindlichkeit in dem armen, ihres