Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
103
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die Wolken vom Antliz der Sterne schenken! auchfürder laß mich ihre Träume mit zarten, glänzendenBildern füllen und ihr im Spiegel des Schlafs dieseligsten Gesichte des Elfenlands zeigen; auch fürderlaß mich über ihre Angen den Zauber ausströmen,vermöge dessen 'sie keinen Mangel in Dem crbliken,welchem sie ihre Seele anheimgegeben hat. Und wieder Tod näher und näher heranrükt, laß mich fortund fort das grimme Gespenst seiner Schreken, dasGrab seines Stachels berauben; so daß sanft undihr unbewnst das Leben in den grosen Ocean ver-fliese worin die Schatten ruhen, und die Seel«welche ohne Schuld ist, ans ihrer Behausung ohneSchmerz scheide."

Der Elfenwnnsch ward erfüllt.

Fünfzehntes Kapitel.

Die Rheinufer von Drachenfels nach' Brohl. EinVorfall der in dieser Geschichte ist, was in einer anderneine Epoche sein würde.

Beim Dra ch e nfels beginnt die eigentlicheHerrlichkeit des Rheins, und noch einmal besiegtenGertrudcns Angen beim Hinblik ans die umliegendenUfer die Müdigkeit, welche sie allmälig zu beschlei-chen anfing.

Sanft hauchte die Luft, schön kräuselten sich