Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
110
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Verhängnisses »och so nnbewusten Mädchen, welcheihr Los doppelt rührend machte, und worin ebenfür das strenge, an der Welt abgeriebene HerzTrevylyans der unwiderstehlichste Zauber lag. Undals fl« jezt das Haar wieder auf die Seite» streifteund dankbar, aber bittend in sei» Gesicht schaute,konnte er sich kaum enthalten, das Geständnis; seinerAngst und Verzweiflung vor ihr ansznströmen. Aberdie Nochwendigkeit sich zu beherrschen, die Nvth-wendigkeit ihr eine Kunde vorznenthalten, die durchden Eindruk ans ihre Fantasie ihrSchiksal befördernkonnte, während sie ihrem Gemüth den arglosenGenuß der Gegenwart verbittern mnste, stählteund ermannte ihn. Mit jener gewaltsamen An-strengung deren nur Männer fähig sind, drängteer die änfferlichen Zeugnisse seiner Bewegung znrük,und suchte durch einen hastigen Strom von Wortenwenigstens ihre, Aufmerksamkeit von einer Schwächeabznwenden, deren Ursache er ihr nicht erkläre»durfte. Glüklicher Weise kam Vane bald znrük;Lrevylyan übergab Gertrud seiner Fürsorge undverließ schnell das Zimmer.

Gertrud versank in ein Nachdenken.

Ach lieber Vater," hob sie nach einer Pauseplözlich an,wenn es wirklich übler mit mir stände,als ich in lezter Zeit geglaubt, wenn ich jeztsterben sollte, was würvc Lrevylyan empfinden?Bitten Sie Gott daß ich am Leben bleibe umseinetwillen I"