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Thür ist verschlösse»! Ick bitte, schönste Greisin,öffne sie Deinem ungeduldigen Anbeter."
„Ach der Vater hat de» Schlüssel verfielt; ichweis- nie wo er ihn hinleqt. Dn must durch denKorb herauf; sieb, da laß ich ibnDir hinunter."
Der Fuchs zögerte ein Wenig, sich demselbenVebikel anzuvertrancn, das seine Gebieterin in dieFleischbrühe befördert hatte; aber der Vorsichtigstewird unvorsichtig, wo Geld zu gewinne» ist undGeiz kann selbst einen Fuchs in die Schlinge führen.Sv sezte er sich denn so bequem als es geben wolltein den Korb, und war im Angcnblik oben. Un-mittelbar eh es ans Fenster gelangte hielt jedoch dasFuhrwerk an, und mit einem leichten Schauderfühlte der Fuchs, wie ihm die Klaue der Greisin denRüken streichelte.
„,Was für ein schönes Fell!" sprach sic liebko-send.
„Du bist allzngütig," erwicderte der Flicks,„aber Dn kannst es mit mehr Bequemlichkeit anfas-sen, wenn ich einmal oben bin. Eile, ich bitte Dich."
„Ach was für ein schöner, buschiger Schweif.Nie Hab ich einen solchen Schweif angefühlt!"
„Es ist gänzlich zu Deinen Diensten, süße Grei-sin; aber ich Litte, laß mich hinein. Wozu auch denkleinsten Angenblik verlieren?"
„Nein, nie Hab ich einen solchen Schweif äuge-fühlt. Kein Wunder, daß Dn solches Glnk bei denDamen machst!"