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dem Felsen. Er ging äusserst sachte und sab sich mitder höchsten Vorsicht um, den» es dämmerte ihmvor, ein GrcifeinVava durfte nicht sonderlich köflichgegen Füchse sein.
In dem Felsen waren zwei Höblen, eine untenund eine oben, ein unteres nnd ein oberes Stvk-werk. Indem der Fuchs nmberluqte, bemerkte erplözlich, daß ibm ans dem ober» Stvkwerk einegrvse Klane znwinkte.
„Ab , ab!" dachte der Fnebs, „ich schwöre da-rauf das ist die mntbwilliqc junge Greisin."
Er trat näber und eine Stimme rief:
^Bezaubernder Herr Reineke! glauben Sie nichteine 'nnglükliche Greisin von der barbarischen Ein-zwänqung in diesen Felsen befreie» zu können?"
„O Himmel!" entgeqncte zärtlich derFuchs, „welchschöne Stimme! nnd, ach mein armes Herz, welchniedliche Klaue! Wäre es möglich, daß ich die TochterSeiner Gnaden, des grosen Greifen vernähme?"l
„Still, Schmeichler, nicht so laut, wenn ichbitten darf. Msiu Vater macht eben einen Abend-spaziergaug und hat ein sehr leises Gehör. Er hatmich an meinen armen Flügeln in die Höhle ge-bunden, denn er fürchtet gar sehr, irgend ei» Tkiermöchte mich entführen. Sie wissen ich habe meinabgesondertes Vermögen."
„Sprechen Sie nicht von Scbäzen!" sagte derFuchs. „Aber wie kann ich Sie befreien? Soll ichhineinZnnd den Stink abnagen?"