Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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daß es jeden Vogel und jeden Vierfiisler in derGemeinde anfwekte, und Reineke, den sein böseSGewissen nie recht fest schlafen ließ, strekte den Kopfaus dem Fenster und entdekte zu seinem grosenSchreken, der Fremde sei nichts Geringeres alsein ungeheurer Greif.

Nun sind die Greifen die reichsten Thiere inder Welt, und das ist der Grund warum sie sichso sehr unter der Erde halten. Geschieht cs je daßsie einen Besuch über derselben machen, so vergistman Das nicht so bald wieder.

Die Elster war in der höchsten Spannung.Was konnte den Greifen herqcfnhrt haben? Siebeschloß ein Bliklein in die Höhle zu werfen, zuwelchem Behuf sie den Felsen ängstlich hinaufhiipfte,und that als läse sie Reisig für ihr Nest.

Holla! Madame!" ries eine rauhe Stimme,und der Greif strekte den Kopf ans der Höhle her-vor.Holla! Sie sind eben die Dame, die ich gernsehen möchte; Sie körnen alles Volk hier herum he?"

Wenigstens sämfliche gute Gesellschaft, EureHerrlichkeit!" erwiederre die Elster mit tiefer Ver-neigung.

Auf Dies kam der Greif heraus und fuhr, in-dem er seine Pfeife bebaglich in der freien Luftrauchte, um der Elster Muck zu maclren, also fort:

Gibt es in der Umgegend einige angeseheneThiere von guter Familie?"

«O, die feinste Gesellschaft, ich versichere Eure