Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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Ich will mein Wischen, die Kaze, besuchen,"erwiederte er.

Sein Büschen?" rief die Elster.Weiß Ernicht, daß sie mit Nächstem den Fuchs Reineke hei-ratet? Das st keine Zeit wo sie Besuche voneinem Kerl wie Er annehmen kann."

Diese Worte brachten den Hund in eine solcheLeidenschaft, daß wenig fehlte, so hätte er die Elsterfür die unhöfliche Art womit sie eine so böse Neu-igkeit mitthcilte, gebissen. Indessen bezwang erseinen Unmnlh und verfügte sich ohne Antwort zugeben nach der Wohnung der Kaze.

Die Kaze saß am Fenster und der Hund hattesie nicht sobald erblikt, als er sein Herz gänzlichverlor. Nie zuvor war ihm eine so schöne Kazezu Gesicht gekommen. Mit wedelndem Schweis undhöchst einsebme'lchctnder Miene trat er näher, alsdie Kaze plözlich wegfnhr, ihm das Fenster vor derNase zuschlug und siehe! Reineke Fuchs an ihrerStelle erschien.

Komm heraus, Du Schurke!" rief der Hund undwies ihm die Zähne.Komm heraus, ich fodereDich zum Zweikampf; ich habe Deine Bosheit nichtvergessen und Du stehst, daß ich nicht länger ineiner Höhle steke und unfähig bin Dich für DeineSchändlichkeit zu bestrafen."

Geh heim, Tropf," antwortete der Fuchs höh-nisch;Du hast hier nichts zu thun, und was einenKampf mit Dir betrift pah!" Damit verließ