Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
73
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lasse, so kommen die verfluchten Schlangen, die be-ständig ans der Lauer liegen, und stehlen sihm sei-nen Schaz, ja stechen ihn vielleicht gar tobt."

Ans Dies hin ging das Hündchen ans denWaebthnnd zn, machte ihm die dringcnsten Gegen-vorstellungen, lekte ihm liebkosend beide Seiten desGesichts, pakle ihn beim Ohr und suchte ihn vondem Schaz wegznziehen; aber der Hund war nichtznm kleinsten Schritt zn bringen, so schmerzlich seinHerz ihn auch drängte. Endlich da es Alles ver-gebens fand sagte dasHündlein:Nnn denn, wennich Dich verlassen muss, so lebe wol, aber ich binans dem langen Herabweg zn Dir so hungrig ge-worden, daß ich wünschte Du gäbest mir einen vondiesen Knochen. Sie riechen sehr annehmlich undEiner ans so vielen wird nie vcrmist werden."

Ach," rief der Hund,wie nnglüklich das; ichden Knochen, den mir mein Herr gegeben, bereitsverspeist habe, sonst solltest Du ihn mit Freudenbekommen. Von diese» hier aber kann ich Dir kei-nen mittheilen, denn mein Herr hat mir das Ver-sprechen abgcnommen, sie alle zn hüten und ich Habihm die Pfote drauf gegeben. Ich bin überzeugtdaß ein Hund von Deinem ehrenhaften Ansehenjezt nichts Weiteres über di« Sache sagen wird."

Da erwiederte das Hündchen vcrdrieslich: »Pah!wie albern Dn sprichst! Sicherlich vcrmist ein gro-scr Greis ein Knvchlein, wie cs für mich past, nicht."