Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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träumte er beständig non den Reizen seines Väs-chens, und würgte in der Einbildung den SchurkenReineke so kräftig, als einem Fuchs diese Ehre vonden Pfoten eines Hundes je widerfuhr. Keuchendwachte er auf ach! er konnte seine Träume nichtverwirklichen!

Eines Nachts, als er wie gewöhnlich den Schazbewachte, sah er zu seinem grosen Erstaunen einschönes schwarz und weißes Hündlein in die Höhlekommen. Es wedelte unserem ehrlichen Freund zuund bewegte das Schwänzlein gar vergnüglich.

Ah, Kleines!" sagte unser Hund, den ich zurUnterscheidung den Wachthnnd nennen will,Duthätest am besten Dich so schnell als möglich wiederzu entfernen. Sieh dort im andern Winkel derHöhle schläft ein groser Greis; wacht er ans, sofrist er Dich entweder, oder macht Dich zu seinemKnecht, wie er mit mir getban."

Ich weiß was Du mir sagen willst," cntgeg-nete das Hündchen,und bin zu Deiner Befreiungherabgekommen- Der Stein ist von der Oeffnungweggerükt, und Du hast nichts zu thn», als mitmir nmznkchren. Komm, Bruder, komm."

Der Hund wurde durch diese Anrede sehr auf-geregt.Dring nicht in mich, mein lieber kleinerFreund," sprach er;Du must wissen, ich wäre nber-glüklich, wenn ich aus dieser kalten Höhle entkommenund' mich wieder einmal ans dem weichen Rasenwälzen könnte; aber wenn ich meinen Herrn vcr-