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daß er sich aus den Hund verlassen könne, in einenandern Winkel der Höhle zum Schlaf nieder; undder Hund übernahm, nachdem er sich erst wol ge-schüttelt um recht wach zu bleiben, die Hütung desSchazes. Der Mund wässerte ihm ausnehmendnach den Knochen »ud er konnte sich nicht enthaltensie dann und wann zu beriechen, aber er sprach zusich selbst: „Ein geschloffener Handel bleibt ge-schlossen, und da ich einmal zugesagt dem Greif zudienen, so muß ich es als ein ehrlicher Hund thun."
Gegen Mitternacht kam eine grose Schlangezu einer Seite der Höhle hercingekrochen, der Hundaber schlug ein so lautes Gebell auf, daß der Greiferwachte und die Schlange so schnell sie konnte wie-der wegkroch. Da war der Greif sehr zufriedenund gab dem Hund einen von den Knochen, sichdaran zn erlustigen. Und jede Nacht hütete derHund den Schaz und hielt sich so gut» daß zuleztgar keine Schlange mehr zu erscheinen wagte. Sogenoß denn der Greif eine herrliche Nachtlust.
Der Hund befand sich jezt viel behaglicher, alser erwartet hatte. Regelmäßig gab ihm der Greifeinen von den Knochen zum Nachtessen und ward,erfreut über die Treue seines Knechts, ein so ange-nehmer Gebieter, als es ein Greif immerhin seinkonnte. Gleichwol wünschte sich der Hund im Ge-heimen immer noch sehnlich nach der Erde zurük,denn da er den Tag über nichts zu thun hatte»als auf dem Bode» zn liegen und zu schlafen , so