Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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Hund von größerem Werth dünkte, einen großenHaufen Knochen von sehr verführerischem Ansehen.

Nun/' sagte der Greif,den Tag über kannich all Dies recht gut selbst hüte», bei Nacht abermuß ich nothwendig schlafen, und während meinesSchlafs must dann Du statt meiner Wache halten."

Sehr wol," bemerkte der Hund;in Bezugauf das Gold und Silber Hab ich nichts einzuwen-den, aber ich mochte beinah, daß Ihr diese Knocheneinschlvsset, denn bei Nacht wcrd ich oft hungrigund"

Halts Maul!" rief der Greif.

Aber Herr," fing der Hund nach kurzemStillschweigen von Neuem an,gewiß kommt nieJemand an einen so abgelegenen Aufenthalt. Wersind die Diebe, wenn ich so frei sein darf zufragen?"

Wisse," erwiederte der Greif,daß es hierherum eine grose Menge Schlangen gibt, die be-ständig drauf aus sind, mir meinen Schaz zu steh-len. Träfen sie mich einmal eingenikt, so würdensie, nicht zufrieden mit dem Diebstahl, obendrein Allesanwenden um mich todt zu stechen. So verkommich denn beinah ans Mangel an Schlaf."

Ach," entgegnete der Hund, der eine gute Nacht-ruhe liebte,ich beneide Euch nicht um EuernSchaz, Herr."

Mit Anbruch der Nacht legte sich der Greif,der ein ziemlich Theil Scharfsinn besaß und sah,