Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
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Geschöpfe nie viel Kvpf, und ich denke ich weißschon was ihn unterwegs anködern soll."

Damit trabte der Fuchs durch einen nähernZwischengang im Wald rasch vorwärts, kam demHund zuvor, legte sich in ein Loch in der Erde undfing an höchst jämmerlich zu heulen.

Der Hund erschrak, als er den Lärm vernahm,sehr. «Sieh einmal," sprach er,ob sich der armeFuchs nicht in eine Schlinge verfangen hat. Solchevcrschmizte Geschöpfe haben immer Uuglük; demHimmel sei Dank, mir kommt es nie bei verschmiztsein zu wollen." Und das gutmüthige Thier raunteso schnell als es vermochte fort, um zu sehen wases mit dem Fuchs für eine Bewandniß habe.

Ach Lieber," rief Reineke,was soll ich thun,was soll ich thun! mein armes Schwesterchen ist indieses Loch gerathen, und ich kann sie nicht wiederherauskriegeu; sicherlich erstikt sie darin." Damitbrach er in ein noch kläglicheres Geheul als zuvoraus.

Aber lieber Reineke," fragte der Hund ganzschlicht,warum schlüpfst Du Deiner Schwester nichtnach?"

Ja, Das kannst Du freilich fragen," erwie-derte der Fuchs,aber in der Anstrengung hinein-zukommen Hab ich mir, flehst Du nicht? das Kreuzverrenkt und kann nicht mehr von der Stelle. AchFreund, was fang ich an wenn mein armes Schwe-sterchen erstikt."