Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
53
Einzelbild herunterladen
 

Sehr wol, mein Prinz: mir macht ihm seineAbgeschiedenheit manches Herzeleid, denn wirklichkann miser Volk gegenwärtig wenig oder nichts inder Welt thun, nnd so müssen wir in nnsern altenTagen hier liegen, Geschichten ans der Vergangen-heit crzälen und die Thatcn , die wir in der Jugendverrichtet, wiederholen, wie Sie, Madame, in al-ler Elfenhistorien in der Bibliothek des PrinzenNachlesen können."

Zum Beispiel seine eigene Liebesabenteuer,Meister Fuchs," sagte der Prinz.

Der Fuchs knurte ärgerlich und zog den Kopfin sein Loch.

Sie haben das Misfallen Ihres Freundes er-regt," bemerkte Silpelit.

Ja er mag keine Anspielungen auf die Thor-heiten seiner Jugendliebe. Haben Sie je von seinerNebenbnlerschast mit dem Hnnd nm die Gunst der Kazegehört?"

Nein das muß sehr amüsant sein."

Wol, meine Königin; wenn wir nachher aus-ruhen, will ich Ihnen die Geschichte von der Freie-rer des Fuchses crzälen."

Der nächste Ort, zu dem sie kamen, war einegross Rnnenhöhle mit dunkeln Inschriften einer ver-gessenen Sprache überdekt. Auf einem groben Steinsaß ein Zwerg mit langen gelben Haaren, den Kopfauf die Brust gelehnt und in Gedanken vertieft.

Der gehört einem verständigen, mächtigen Ge-