Druckschrift 
2 (1834)
Entstehung
Seite
54
Einzelbild herunterladen
 

54

schlecht an," flüsterte Faisenheim,das oft mit denElfen gestritten hat. Er ist aber von der gutenArt."

Hier erhob der Zwerg mit schwermüthiger Mieneden Kopf und blikte auf die glänzenden Gestalten vorihm, auf welche die Kienfakeln in den Händen desprinzlichen Gefolges ein Helles Licht warfen.

Ueber was sinnst Du, o Sohn von LäuritlsStamm?" fragte der Prinz.

Ueber die Zeit," antwortete der Zwerg düster.Ich seh einen Strom; seine aus den Wolken herav-fliesenden Wasser sind schwarz und seine Quelle kenntNiemand. Tief rollt er fort nnd fort durch ein grünesTkal, das er langsam einschlukt, Thnrm und Stadt weg-spülend nnd Alles überwältigend, und der Namedes Stromes ist Zeit."

Damit sank der Kopf des Zwerges wieder auf.seine Brust und er sprach nichts mehr.

Die Elfen gingen weiter.Ueber uns," sprachder Prinz ,erhebt sich einer der höchsten Berge amRhein, denn Gebirge sind die Heimat der Zwerge.Als der grosc Allgeist die Erde schuf, sah er daß dasInnere der Felsen und Hügel bewohnerlos war nndgleicbwol ein mächtiges Reich und gross Paläste da-rin verborgen lagen: eine schauerliche, dunkle Ocde,die aber mitunter von den funkelnden Augen herr-licher Juwelen erleuchtet wurde; die Echazkaminerder Menschenwelt, Gold und Silber und grose Hau-fen edler Gesteine und ein Boden voll Metalle. So