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Tausend Wunder warteten hier auf die Augen derElfcukönigiu. Nichts zu sagen von den gothischenBögen und Gewölben, zu welchen sich die gehöhlteErde von selbst bildet, oder dem Bach der mitmächtiger Stimme durch die dunkle Klnst rauscht,oder den emporstarrenden Silbersänlcn, von Gno-men in den Minen des Taunus gefertigt, sprcch ichblos von den seltsamen Bewohnern, ans welche manvon Zeit zu Zeit stieß. In einer einsamen, mit ge-troknetem Mos gefutterten Zelle trafen sie zwei mis-geschaffene Elfen von ungewöhnlicher Gröse, mit ge-meinen Werktagsgesichtern, die sehr geräuschvoll miteinander schwazten und ein paar Stiefeln machten.Das waren Erdmännchen oder Hauselfen, die Nachtsin den Häusern der Handwerkslente tanzen und alleArten unwürdiger Possen treiben — Puke ohne dieAnmnth ihres englischen. Verwandten. Sie betrugensich sehr höflich gegen die Königin, denn sie sind imGanzen gutmüthige Geschöpfe und hatten ehedemviele Vettern in Schottland. — Dem Lauf einesplätschernden Bachs folgend gelangte man sofort zueiner Höhlung aus welcher der listige Kopf eines Fuch-ses hervorgnkte. Die Königin erschrak. „O tretetnäher," sprach der Fuchs ermuthigend: „ich gehörezum Elfengeschlecht; wir Thierelfen spielen in derdeutschen Sagenwelt gar manchen Streich."
„Wirklich, Meister Fuchs," entgegnete der Prinz,„Er spricht nichts als die Wahrheit. Wie befindetsich Meister Braun?"