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zu Gott zu rette»; die Einsamkeit lindert denSchmerz, aber die Einförmigkeit ruft ihn von Neuemhervor. Für meinen Theil sah ich auf meinen häu-fiegen Wandrungen durch katholische Länder die stillenWände, worin sich mönchische Eitelkeit vor der Weltzu verschließen hoffte, nie ohne ein wehmüthigesGefühl. Welche Kämpfe des Herzens! — welchelinnachlassende Reue! — welches Schmachten nachder Vergangenheit!- welche langen, schönen Jahredurch eine augenblikliche Uebcreilung , durch eine ge-täuschte Hoffnung.einem moralischen Tod verfallen!In diesen Kirchen dagegen ertönt derRnf nach Obeneindringlicher und minder traurig. Das müde Herzhat aufgehört zu klagen, — die brennenden Pulsesind leis geworden, -— der umgejagte Geist ist zu dereinzigen Ruhe entflohen, die keine Täuschung ist.Haß nnd Liebe — Hoffnung und Furcht — Geiz —Ehrbegierde — sie sind endlich erstikt! Der Tod ist daseinzige Klv ste-r— das Grab die einzige Zelle, undder Kirchhof neben dem Kloster der bitterste Spottauf die Entbehrlichkeit des leztern."
Heinrichs IV und die Mutter Ludwigs XIII in die-sem geistlichen Stift ihre lezten Tage zugebracht undsei auch in dieser Kirche beigcsezt worben, ist irrig.Die unglükliche Königin starb in der Sternengassc Nr.10, und ihre Leiche ward nach Frankreich gebracht, wieBeides in einer vor der Thür des bemerkten Hausesangebrachten Inschrift von Prof. Wallraf zu lesen ist."
Der Ucbersezer.