noch seinen römischen Namen; ja in den Zügen desVolks deutet stets noch etwas auf den Ursprung desBluts.
'Gertrud/ in deren Natur' ein Hang zur Hin-gabe an etwas Höheres mächtig hcrvortrat, besuchtealte gothische Kirchen, die mit so beredter SprachedasLebeude mit dem Todten vereinen , besonders gern.
„Verweile einen Augenblik," sagte Trevylyan,eh sie in die Marienkirche traten. „Welche Erinne-rungen drängen hier ans uns ei». An der Seite desrömischen Kapitols sehen wir eine christliche Kircheund ein Kloster errichtet! - Von Wem? Von derMutter Karl Martels, des Besiegers der Sarazenen,des Haupthcldcn der Christenheit *). In dieser Stättestiller Abgeschiedenheit, in den Säulcngängcu desStistes das einst zu der Kirche gehörte, suchte einekönigliche Dulderin, — die Gemali» Heinrichs IV— das Opfer Richelieu's — die unglükliche Ma-ria von Medicis Ruhe für ihr erdrüktcs GemüthAch! Zelle und Kloster sind nur leere Abfiliduuqszei-chen für jene Sehnsucht gramgebengtcr Seelen, sich
») Sie hieß PlektrudiS. Ihr steinerne? Bild ist hinter'dem Kor der Kirche an der «trage eingemauert, ihrGrab befindet sich m der Kirche selbst.
Der Uebcrsezer.
"I „Die hin und wieder verbreitete Nachricht" — be-wert! AloysSchreiber in seinem Handbuch kürReisende am Rhein — „als habe die aus ihrem Va-terland vertriebene Maria von Mcdieis, die Bemalin