Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
105
Einzelbild herunterladen
 

i»;

Welt getragen; er steht immer auf der Bühne unddie Zuschauer sind immer 'bereit zu klatschen. Alsobeständig im Dienst von Andern ist sein Ich nichtlänger seine Welt. Er hat nicht Muße, wirklichem»der eingebildetem Unrecht nachznhängen; die Ma-schine ist einmal in Gang gesezt und fährt darinfort bis sie zerfällt....... ' -

Und weggeworfen wird," rief Baue,mit derzerbrochenen Numpelware anderer Werkzeuge derMenschen, in ihrer Nachkommen Vergessenheits-Kam-mer. Der Manu des praktischen Lebens existirt füreine Stunde; der Schriftsteller für Jahrhunderte."

Nicht für künftige Zeiten leben wir," entgeg-nete Trevylyan: unser Leben ist auf Erden, nichtim Grab."

Aber selbst zugegeben," fuhr Baue fort,wasich in Einer Beziehung einräumen will, daß derNachruhm der Todesqualen womit derselbe im Lebenerrungen wird, nicht werth sei: wie sind Sie aufIhrer dürftigen, gemeinen Laufbahn des unmittelbarenWirkens b«sser daran? Wollen Sie den Herrscher»dienen? Sie sind einSklav! dem Volk? einTbor ! Stellen Sie sich auf den grvsen philosophischenGesichtspunkt, auf welchem sich die Verehrer derVergangenheit selten befinden, der aber obne daß siedarum wissen, ihre einzige Entschuldigung ist, aufden Gesichtspunkt daß Veränderungen die viel-leicht der Zukunft nüzen, die Gegenwart aus denFugen bringen, und daß ein weiser Eefczgeber nicht