Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
40
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Drittes Kapitel..

Gefühle.

Gertrud und ihre Begleiter fuhren iu langsamen,für Erstere freudereicheu Tagreiscu nach Rotter-dam. Trevylyau saß »eben ihr; stets lag ihre Hand inder seiuige» und fühlte sich ihr zarter Körper etwasermüdet, so sank ihr Haupt aus des Freundes Schulterals seinen natürliche» Rnbeplaz. Ihr Barer war einManu, der laug genug gelebt, um manche Stößedes Schiksals zu erfahren. Diese hatten ihn, wiemeines Bedüukens lauge Widerwärtigkeiten ihrOpfer in der Regel zurüklaffe», etwas kalt undverhärtet gegen die Empfindungen des Herzens ge-macht passiv und resignirt, gefast ans das Schlim-ste als ans das Gewöhnliche und Natürliche, undvom Vesten, als einem nnvorgesehencn Zwischenaktim regelmäßigen Lauf der menschlichen Leiden, wenigerwartend. Er bemerkte die Gefahr seiner Tochternicht, denn er gehörte nicht zu Denen, welche dieAngst der Liebe mit einer Doranpsicht der Znknnftbegabt. Gleichwol liebte er sein Kind, sein einzigesKind, mit der ganzen Wärme, die ihm nach denmanigfaltigen Schlägen, die sein Herz getroffen,