Fünftes Kapitel.
SÜ
N'otterdanr. — Karatter der Holländer. — Ihre ?lehn-lichkcil mit den Dculschcn. — Ein Streit zwischen Deineund Trcr»)l>) m in der Weise der alten Nemandichter, ebei» thätiqes eder ein rnhiqcs Leben den Derzna verdiene.— Trevnlnan hebt die Gcqcnsäze in der Ehrbeqierde einerSchristsiellerr geqcn diejenigen einer Staatsmannes ber-vor. — Ein Kapitel, dar bles Diejenigen verzeihen wer-de», die den Naffclas unterhaltend finden.
U'llsere Reisenden langten an einem bellen, son-nige» Tag in Rotterdam an. In dem Treibe» ei-ner Handelstadt liegt etwas Anfheitcrndcs — eiltLeben, eine Geschäftigkeit, eine Thatkra ft die beimersten Anblik das Gemüth stets ansregten. Späterermüden sie uns; wir gerathen zu bald hinter dieSeene und entdeken die niedcrn, unruhigen Leiden-schaften, welche die Drähte bewegen und das Spielleiten.
Gertrud jedoch, in welcher der Krankheitskeimdie Empfänglichkeit für neue Eindrükc nickt ge-schwächt hatte, war über das lustige Schauspiel »mst- her erfreut. Leicht lehnte sie sich anfTrevylyansArm, und mit angeubliklichcr Vergcssnng seinesKummers hörte 'er auf ihre Fragen, ihren Verwun-dernngsruf in dem regen Gewimmel der Stadt,?Ai welcher ihre Pilgerfahrt tun Rhein hinaus bc-