Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
96
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Fünftes Kapitel.

N'otterdanr. Karatter der Holländer. Ihre ?lehn-lichkcil mit den Dculschcn. Ein Streit zwischen Deineund Trcr»)l>) m in der Weise der alten Nemandichter, ebei» thätiqes eder ein rnhiqcs Leben den Derzna verdiene. Trevnlnan hebt die Gcqcnsäze in der Ehrbeqierde einerSchristsiellerr geqcn diejenigen einer Staatsmannes ber-vor. Ein Kapitel, dar bles Diejenigen verzeihen wer-de», die den Naffclas unterhaltend finden.

U'llsere Reisenden langten an einem bellen, son-nige» Tag in Rotterdam an. In dem Treibe» ei-ner Handelstadt liegt etwas Anfheitcrndcs eiltLeben, eine Geschäftigkeit, eine Thatkra ft die beimersten Anblik das Gemüth stets ansregten. Späterermüden sie uns; wir gerathen zu bald hinter dieSeene und entdeken die niedcrn, unruhigen Leiden-schaften, welche die Drähte bewegen und das Spielleiten.

Gertrud jedoch, in welcher der Krankheitskeimdie Empfänglichkeit für neue Eindrükc nickt ge-schwächt hatte, war über das lustige Schauspiel »mst- her erfreut. Leicht lehnte sie sich anfTrevylyansArm, und mit angeubliklichcr Vergcssnng seinesKummers hörte 'er auf ihre Fragen, ihren Verwun-dernngsruf in dem regen Gewimmel der Stadt,?Ai welcher ihre Pilgerfahrt tun Rhein hinaus bc-