Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
103
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kling' die sic erregen, stets so eingedenk, um gros-mnthig zu sein; diese tranrige Wahrheit macht unsdas eigene Streben zuwider. Sollen wir Halbgöt-ter in unserem Kabinet sein, um in dcriWelt unterdie Sterblichkeit hinab zu finken? Nein! es wardas tiefe Bewnstsein von der Nichtigkeit des lite-rarischen Ruhms, von der Unzulänglichkeit der Früchtedie er uns abwirst, die Furcht vor der Gemeinheit,die er erzeugt, was mir so früh die ganze Liebe zndieser Laufbahn entleidete; und sollte ich durch denrastlosen Trieb aller vieldenkenden Menschen zumSchreiben noch einmal zur Autorschaft vermochtwerden, so will ich mich zur Gleichgiltigkeit gegenden Autorruhm aufs strengste einschnlen."

Sie nehmen mir die Worte 'aus dem Mund,^rrwiedcrte Vane mit seinem stillen Lächeln,undIhre Erfahrung bestärkt meine Theorie. Strebennach Auszeichnung ist also nicht die Wurzel derGlükseligkeit. Denn warum sollt' es Dies mehrim handelnden Leben, als auf dem Gebiet der Lite-ratur sein?"

Darum," entgegnete Trevylnan,weil wir,durch

ciiaracter" Bdi II. S.75 liefert: Plato Xenoyhon, Cv-Ilt-ccr, Corneille, Voltaire, Druden, die Caracci, Dorne-nico Venetiano der durch seinen eifersüchtigen Freundermordet wurde, »nd der zarte Eastitto, der oor derMeisterhand Murillos in Ohnmacht fiel. Füg'-ii wirnoch den gegen Byrons Leier kalten Wordsworth, undByron selbst hinzu, der im nämlichen Auaenblik woer einen Raub an Wordsworth begeht, den Beraubte»lächerlich zu machen sucht.