Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
102
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blikliche Ruhm Jahre der Demüthigung auf? Undwas liegt i» einem literarischen Ruf Wirklichesund Nachhaltiges für den Besizer? Sein Werk istein ins Meer geworfener Kiesel; die Bewegung dauerteine Minute fort, dann glättet sich das Wasser wie-der , mn fortan unempfänglich für jenen Ein-druk zu bleiben. Mag sich auch der Kreis zu an-dern Ländern und in andere Zeiten hinüber answei-ten : in der unmittelbaren Umgebung bleibt er schwachund unbemerkt. Kleinigkeiten des Tags, niederePolitik, gemeine Jntriken beschäftigen die Junge undfüllen die Köpfe der Zeitgenossen; von einem Markt-schreier, von einem neuen Tänzer ist mehr die Rede, alsvon dem Schriftsteller; fein Ruhm kommt ihm nichtzu Statten, er bringt ihm keinen schnell erfolgenden,keinen beständigen Lohn wie der Beifall der dem Schau-spieler oder den schauspielermäßigen Mimen im Senatzu Theil wird. Solche Kränkung erniedrigt ihn dann;seine hohe Natur gibt sich allgemach einer nnedkln Ei-fersucht, einer Abgeneigtheit gegen die Bewunderungfremder Vorzüge hin. Goldsmitk wird in Gegen-wart eines Puppenspielers vergessen; er fühlt esund wird gemein; er drükt seine Empfindung ansund wird lächerlich. Immerhin sage man, grossGemüther lassen fich nicht zur Eifersucht herab;gerade in den grvsten Gemüthern ist sie am häufig-sten. *) Wenige Schriftsteller sind der Bewunde-

Man vergleiche das lange Namenverzeichniß, das »ns

d'Zsraeli in seinem trcflichcn Werk,l>,s literar/