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Köln hinter uns haben; erst dann brechen dieHerrlichkeiten des Rheins über Dich herein."
„Ein Gegensaz des Lebens, mein Kind!" be-merkte der moraliflreude Vane; „anfangs fliest derStrom dumpf dahin und spart seine Poesie unsererBeharrlichkeit auf."
»Ich gebe ihre Ansicht nicht zueriviederteTrevylyan, in welchem sich die emporstrebende Glutseines ursprünglichen Wesens regte. — „Das Lebenbietet immer Stoff zur Thätigkeit, und es ist un-ser eigener Fehler, wen» es je dumpf erscheint. DieJugend hat ihren frischen unternehmungslustigenSinn, die Mannheit ihre bedächtigern Entwürfe,und selbst wenn Gebrechlichkeit den Greis beschleichttriumphirt der Geist noch über die sterbliche Scholleund hält in der ruhigen Einsiedelei, unter Büchernund durch Gedanken das grose Rad im Innern in be-ständiger Bewegung. Nein, die bessern Gemütherhaben stets ein Gegengift gegen die Stumpfheit ei-ner gemeinen Laufbahn; immer steht ihnen Energiezu Gebot-"
„Und nie Elükseligkeit," entgegnet- Vane nacheiner Pause, indem er auf Trevylyans stolzes Ge-sicht mit jener ruhigen, halb mitleidigen Theilnahmeeines Mannes blikte, der in der Schule trauriger,gif ein leidenschastloses Herz einwirkender Erfah-rungen gebildet wurde: „und wirklich, Trevylyan,es wäre ein- Befriedigung für mich, wenn ich IhnenNachweisen konnte, wie verkehrtes ist, die Ausübung