und der scharfe Staub' der egyptischen Ebenen Lenjungen Krieger in der Mute seiner Laufbahn miteiner zweite» - und diesmal mit einer unheilba-ren — Blindheit geschlagen! Nach Frankreich-zn-rükgekchrr fand er sein Haus verwaist: Julie warnicht mehr; — ein plözliches Fieber hatte sie imLenz des Lebens weggerast, und er hatte knciliensWohnort ausgesucht, zu scheu ob es noch eine Hoff-nung für ihn in der Welt gebe..
Und als er in nachfolgenden Tagen demnthig'und verschüchtert einen früheren Antrag erneuerte,verschloß Lncilie ihr Herz seinen Bitten? Gedachte-ihr Stolz der erlittenen Wunde — bliktc sie ansseine Treulosigkeit znrük?— sagte sie zu dem leisenGeflüster ihrer Liebe: „Du bist schon einmal ver-lassen worden ?" — Mit unwiderstehlicher Macht spra-chen diese Stimme und diese verdunkelten Augenzu ihr. „Ich bin ihm wieder nöthig geworden," warihr einziger Gedanke; — „weiß ich ihn znrük, Werwird für ihn sorgen ?" Dieser Gedanke sagte ihr,welchen Entschluß sie zu ergreifen habe, in diesemGedanken stürzten alle Quellen einer zurükgedräng-ten aber unbezwnngencn, unbezwingbaren Liebe ansihre Seele ein! Mit diesem Gedanken stand sie neden ihm vor dem Altar und sprach mit vielleichtnoch heiligerer Hingebung, als sie ehemals empfunden,daS Gelvbniß der unwandelbaren Treue ans.
Und Lneilie fand fortan einen Lohn, den ge-wöhnliche Menschen nie begreifen, konnten. Mit