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Lc Tiffenr nicht gestatten würde, solche Gnnst ansseinen Händen anznnehmen, bewahrte er das tiefsteGeheimniß über die Unterhandlung nnd lies; demehrlichen Bürger de» Glauben, blos eigene Verdienstehatten ihm diese unerwartete Beförderung verschafft.
Die Zeit verging. Die stille, einfache Geschichtegeräuschloser HerzcnSneigniigcn nahm ihren Anfangin einer stürmischen Weltperiode — in der Morgen-dämmerung der französischen Revolution. Noch be-fand sich Lneiliens Familie nicht viel über ein Jahran ihrem neuen Bcstimmnngsvrt, als Dnmonriezsein Heer nach den Niederlanden führte. Wie wardieses Jahr für Lncilicn verstrichen? Bereits früherwurde gesagt, sie habe von Natur einen erhabenenGeist besessen, sie sei bei aller Zartheit nicht schwachgewesen; schon ihre Pilgerreise »ach Köln, alleinnnd im schüchternen Alter von siebzehn Jahren, be-wies das; nicht weniger Stärke in ihrem Karaktcrals Hingebung in ihrer Zärtlichkeit lag. Sie hieltSt. Amand für glüklich und wollte sich deshalbkeinem selbstsüchtigen Kummer hingeben ; noch immerhatte sie Liebesdienste zu üben.; noch konnte sie ihre El-tern pflegen nnd deren alte Tage anfheitcrn; sie konnteihnen die ganze Welt sein; sie fühlte Das und wargetröstet. Nur ein einziges Mal während dici'eSJahres hörte sic von Julien; ein gemeinsamer Be-kannter hatte sie fröhlich, schimmernd, bewundertin Paris gesehen. Von St. Amand vernahm sienichts.