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nothwendig nur an Deinem Unglük hänge. Bei allDem aber halt' ich nie eine» andern Traum oderWunsch als für Dein Glük, und Gott weiß daßwenn ich Dich abermals durch eine Pilgerfahrt mitnakten Füßen nicht nach Köln, sondern »ach Rom,ja bis ans Ende der Welt, von einem viel geringernLeiden als die Blindheit erretten könnte, ich cs mitFreuden thun würde; ja selbst wenn ich mir wäh-rend der ganzen Reise Vorhersagen könnte, daß Dubei meiner Rükknnft kalt mit mir sprechen, wenigans mir machen werdest, und daß ich als Strafeerleiden müsse — was — was ich bereits erlittenhabe." —
Hier wischte sich Lucilie ein paar Thränen ausden Augen; St. Amand, im tiefsten Herzen getrof-fen , bedekte das Gesicht mit de» Händen ohne denMuth zu haben sie zu unterbrechen. Jene fuhr fort:
„Was ich voranssah, ist eingetreten ; nicht mehrbin ich für Dich, was ich einst war, als Du diesearme Gestalt und dieses raube Gesicht mit einerSchönheit überkleidetest, die ihm nicht zukam. Zwarbegehrst Du immer noch die Ehe mit mir, aber ichbin stolz, Eugen, und kann nicht zur Dankbarkeitherabstcigen , wo ich einst Liebe besaß. 2ch bin nichtso ungerecht, um Dir Vorwürfe zu machen; dieeiugetretene Veränderung war natürlich, war un-vermeidlich. Gleich vornherein sollt' ich mich mehrauf dieselbe vorbereitet haben; indessen bin ich jeztresignirt. Wir müssen uns trennen. Du liebst 2»'
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