Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
Seite
81
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Kaum war sic ans dem Zimmer, als die Flöte aus-dörre; wie sie der Laube näher kam, veruabm sieStimmen Julie klagend, St. Amant tröstend.Eine furchtbare Ahnung faste sie; ihr Fuß wurzeltean dem Boden.

Ja, heirate sic vergiß mied," rief Julie.In wenigen Tagen wirst Du einer Andern angebo-ren, und ich, ich verzeih mir, Engen, verzeihdaß ich Dein Glük gestört habe. Ich bin hinläng-lich gestraft mein Herz will brechen, aber noch

im Brechen wird es Dich lieben".Schluchze»

unterbrach Juliens Worte.

O sprich nicht so," entgegnere St. Amand.Ich, nur ich, bin zu tadeln; ich gegen Beidefalsch, gegen Beide undankbar. Oh, von der Stundean, da diese Augen sich auf Dich öffneten, trankich ein neues Leben; die Sonne selbst schien minnicht so wundervoll, wie Deine Schönheit. Aberaber laß mich diese Stunde vergessen. Was ver-dank ich nicht Lncilien? Ich werde elend sein ichverdiene es; denn werd ich nicht denken müsse»,Julie, ich habeDcin Leben mit unserer unglnkseligcnLiebe verbittert? Aber Alles, was ich geben kann, meine Hand mein Hans meine verpfändeteTreue gehört ihr. Nein, Julie, nein! weshalbdiesen Blik? darf ich anders handeln? darf ich an-ders träumen? Was auch das Opfer toste,m n ß ich ihrs nicht bringen? Was lun ich Lnciliennicht schuldig und wärs anch nur um dcs Gedankens-Bulwer'L Romane xx> 6-