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last He mich sehen, zeigt sie mir mitten unter EuchAllen, damit ich Euch überzeuge daß das Herz inseinem Instinkt nie irrt." Mit bangem, niederdrü-kendcm Vorgefühl gab Lucilie dem Verlangen nach,gegen welches der ungestüme St. Amand keine Ein-rede gelten lassen wollte. Vater, Mutter, Lucilie,Julie, Juliens jüngere Schwestern versammeltensich im kleinen Wohnzimmer; die Thür ging aufund zögernd stand St. Amand an der Schwelle.Ein Blik auf die Gesellschaft reichte für ihn hin;sein Gesicht leuchtete aus, er stieß ciucn Freuden-schrei aus. „Lucilie! Lucilie!" rief er aus, „Du bists,ich weiß es, Du allein!" Er sprang vorwärts undfiel zuden Füßen Juliens nieder!
Glühend,, ansser stch, triumphireud heftete Juliedie funkelnden Augen auf ihn. — Nsicht sie riß ihnaus seinem Jrrthum.
„Sie irren," sagte Madame Le Tiffcur ver-wirrt, „das ist Kousine Julie; hier steht Ihre Lucilie."
St. Amand stand auf, wandte den Kopf nach Lu-cilien und in diesem Moment wünschte sich die Armein ihr Grab. Staunen, Schmerz, getäuschte Hoffnung,beinah Schocken malten sich in seinem Blik. MitTräumen hatte er seinen Kerker ausgeschmükt; freigelassen fühlte er jezt wie wenig sie der Wahr-heit entsprachen. Ein zu neuer Beobachter, umdas Weh, die Verzweiflung, das Zusammenbrüchender ganzen Gestalt zu bemerken, das sein Anschauenbei Lucilien hervorgebracht, empfand er doch, als