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— überwältigt, überströmt von Jubel hing Luciliean St. Amands Brust.
„Halt," sprach sie erröthend als sie wiederHerrschaft über sich erlangt hatte, und wandte sichzu Le Kain: „Verzeihen Sie, mein Herr! LieberEugen, ich habe Jemand mitgebracht der Dir mitGottes Hilfe vielleicht das Gesicht wieder gebenkann."
„Wir dürfe» uns keiner zu schwindelnden Hoff-nung überlassen, mein Kind," entgegnete Le Kain.„Getäuschte Erwartung ist das Schlimmste von Al-lem !"
Um mit diesem Theil meiner Geschichte zumSchluß zu kommen, geliebte Gertrud: — Le Kainuntersuchte St. Amand und das Ergebnis; der Un-tersuchung war ein ziemlich fester Glaube an dieWahrscheinlichkeit einer Heilung. Mit Freudenwilligte St. Amand in den Versuch einer Operation.Sic gelang — der Blinde sah! Was glich LncilicnsEmpfindungen, was ihrer Rührung, ihrem Entzükenals das Ziel ihrer Wallfahrt — ihrer Gebete — er-füllt vor ihr stand. So unendlich war dieses Ent-züken, daß sie in Anbetracht des ewigen Wechselsim Menschenleben am Uebermaß hätte ahnen kön-nen, welch bittere Schmerzen darauf folgen soll-ten.
Sobald der neue Sinn des Kranken stnfenweiSdas Licht ertragen gelernt, war seine erste, seineeinzige Frage nach Lncilien. „Nein, nicht allein