Druckschrift 
1 (1834)
Entstehung
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überwältigt, überströmt von Jubel hing Luciliean St. Amands Brust.

Halt," sprach sie erröthend als sie wiederHerrschaft über sich erlangt hatte, und wandte sichzu Le Kain:Verzeihen Sie, mein Herr! LieberEugen, ich habe Jemand mitgebracht der Dir mitGottes Hilfe vielleicht das Gesicht wieder gebenkann."

Wir dürfe» uns keiner zu schwindelnden Hoff-nung überlassen, mein Kind," entgegnete Le Kain.Getäuschte Erwartung ist das Schlimmste von Al-lem !"

Um mit diesem Theil meiner Geschichte zumSchluß zu kommen, geliebte Gertrud: Le Kainuntersuchte St. Amand und das Ergebnis; der Un-tersuchung war ein ziemlich fester Glaube an dieWahrscheinlichkeit einer Heilung. Mit Freudenwilligte St. Amand in den Versuch einer Operation.Sic gelang der Blinde sah! Was glich LncilicnsEmpfindungen, was ihrer Rührung, ihrem Entzükenals das Ziel ihrer Wallfahrt ihrer Gebete er-füllt vor ihr stand. So unendlich war dieses Ent-züken, daß sie in Anbetracht des ewigen Wechselsim Menschenleben am Uebermaß hätte ahnen kön-nen, welch bittere Schmerzen darauf folgen soll-ten.

Sobald der neue Sinn des Kranken stnfenweiSdas Licht ertragen gelernt, war seine erste, seineeinzige Frage nach Lncilien.Nein, nicht allein