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konnte. Le Kain willigte ein, Lucilien nach Mcchelnzu begleiten.
Frenndlos und dumpf war einstweilen die Zeitfür St. Amand verstrichen; fortwährend fragte erMadame Le Tisseur welche Etnnde es sei; es warfast seine einzige Frage. Ihm schien keine Sonneam Himmel, keine Frische in der Last zn sein, undselbst die geliebte Mnsik liest er liegen; das Instru-ment hatte seinen Zauber verloren seit Lncilie nichtmehr auf dasselbe hörte.
Natürlich »nisten die Gevatterinnen von Mi-cheln einige Misgunst über die Heirat Lncilicnsmit einem Mann empfinden, dessen Vermöge» dasGerücht zn übermäßigem Reichthum gesteigert hatte,dessen Geburt vom angesehenen znm vornehmenStand erhöht und dessen Gestalt durch die Theil-nahme, die sein Unglük erwekte, mit der Schönheiteine« Antinous überkleidct worden war. Ebendieses Unglük, durch welches jede andere Auszeich-nung wieder herabgedrükt worden sein sollte, ver-mochte den allgemeinen Neid nicht zu beschwichti-gen ; — vielleicht daß einigen Damen von Mechelndie Blindheit eines Ehemanns wirklich nicht die amwenigsten angenehme Eigenschaft dünken machte !In Einer jedoch wucherte diese Misgunst mit beson-derer Schärfe; cs war die schöne, allbesiegende Ju-lie. Daß Lucilie deren Dasein man neben Julie ehe-dem fast vergaß, so jählings eine Bedeutung bekom-men, daß es einen Menschen in der Welt geben