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„Ach, mein Herr, ich hatte gehofft —" Lueiliehielt piözlich an.
„Was, meine Liebe?«
„Daß ich den Triumph haben würde, Sie nachMccheln zu bringen. Ich weiß, mein Herr, wasSie mir erwiedern wollen; ich weiß, mein HerrIhre Zeit muß sehr kostbar sein; aber ich bin nichtso arm, als ich scheine, und Eugen, das Heist Mon-sieur St. Amand, ist sehr reich — und in BrüsselHab ich, was mir, wie ich gewiß weiß, eine groseSumme einträgt; cs sollte sür die Hochzeit ans-gelegt werden, aber von ganzem Herzen steht es znIhren Diensten, mein Herr."
Le Kain lächelte; er gehörte zn Denen, diegern im Menschenherzcn lesen, wenn seine Blütenfrisch und unbeflckt sind; um einem Blinden dasGesicht zurükzugeben würde der wolwollendeKünst-ler noch eine längere Reise gemacht haben, als vonLöwen nach Mccheln, und wäre St. Amand auchein Bettler gewesen.
„Gut, gut!" sprach er, „aber Sie vergessen,daß Monsieur St. Amand nickt der Einzige inder Welt ist, der meiner bedarf. Ich muß einenBlik in mein Taschenbuch werfen und sehen ob ichmich auf einen oder zwei Tage frei machen kann."
Damit überschaute er sein Portefeuille. Alleslächelte Lucilien; sür die nächsten Tage lag kein Ge-schäft vor, das nicht auch der Gehilfe vollziehen