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St. Amand und ihrer Mutter noch lang in dieNacht hinein auf. Mau sprach über die Zukunft, manmachte Plane; in der weiten Ocde der Welt legtensie den Garten häuslicher Liebe an und füllten ihnmit Blumen, nicht gedenkend des abschürtclndenSturms und des tödtenden Frostes. Und als St.Amand am Arm der Geliebten nach seinem Zimmergegangen war lindste sich vorder zuklappenden Thürgetrennt hatten, fiel sie neben der Schwelle auf dieKnie und strömte das volle Herz in einem Gebet umseine Rettung und die Erfüllung ihrer schüchternenHoffnungen aus.
Mit Tagesanbruch begleiteten sie die Ihrigenan das Gefährt das auf dem kurzen Weg zwischenMecheln und Brüssel regelmäßig hin und her ging.In Brüssel begab sie sich nicht zu ihrer Tante, sondern ineine Herberge in der Vorstadt, vertraute ihr klei-nes Spizenkörbchcn der Obhnt der Wirthin an undzog allein und zu Fuß fort, wohin der lieblicheUeberglanben ihres Herzens sic sandte. Und lag dem-selben auch ein Zrrthum zu Grund, so versöhntedas fromme Vertrauen mit der Schwäche des Ur-theils — so erhob ihre Liebe diese Schwäche zurHeiligkeit. Und wol dürfen wir annehmen, daß dasAug, das alle Geheimnisse liest, kaum misbilligendauf eine Schwärmerei geblikt, deren einzige Schwach-heit Liebe war.
Da sie besorgte, dem Zwek der Reise durchMinderung ihrer Mühen Eintrag zu thun, so g»-
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